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Filmprogramm Festival "URBAN SOUNDS OF AFRICA"
Mittwoch, 11. Juni 2008
20.00 Uhr , im Raum der Kulturen, Engertstr. 23, Leipzig - Plagwitz
DRCongo 2006 , 72min.
Directors: R. Barret & F. De la Tullaye
Sprache: Französisch, Lingala / Englische Untertitel
Die Ghettos von Kinshasa sind voll von begabten, aber armen Musikern. Ihr besonderes Talent, ihr Humor und ihre Lebensenergie sind die einzigen Mittel zum Überleben. Mitten unter ihnen lebt Jupiter Bokondji, der charismatische Chef der Band "Okwess International". Dieser lokale Don Quichotte führt die Zuschauer durch die Musikszene Kinshasas - vorbei an Teenage Rappern, Bluesmusikern, Strassenkindern, Griots und Gitarrenbauern - und erzählt dabei von seinem 20jährigen Bemühen, seine Musik aus dem Ghetto herauszubringen.
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22.00 Uhr , im Raum der Kulturen, Engertstr. 23, Leipzig - Plagwitz
Living the Hiplife [Trailer]
Ghana 2007, 62min.
Director: Jesse Weaver Shipley
Sprache: Englisch
Der Film ist ein musikalisches Portrait der Hiplife Szene in Accra, Ghana. Die Geburt von Hiplife, einem Mix aus verschiedenen afrikanischen Stilen und amerikanischem Hip Hop, wird mittels Archivbildern, Musikvideos und Interviews dargestellt und von Reggie Rockstone, dem Godfather des Genres, erklärt. Mit Humor führt er die Zuschauer durch die musikalische und politische Landschaft Ghanas. "Living the Hiplife" zeigt, welche Bedeutung der Pan-Afrikanismus und die Existenz einer künstlerischen und politischen afrikanischen Diaspora für die Entstehung dieses Musikstils haben.
Donnerstag, 12. Juni 2008
19.30 Uhr , im Raum der Kulturen, Engertstr. 23, Leipzig - Plagwitz
Counting Headz - South Afrika`s Sistaz in Hip Hop [Trailer]
Südafrika 2006, 49min.
Regie: Vusi Magubane & Erin Offer
Sprache: Englisch
Counting Headz zeigt die Position südafrikanischer Frauen aus der Perspektive von drei Hauptakteurinnen der südafrikanischen Hip-Hop-Szene. MC Chi fragt, ob es einen Widerspruch von Werten gibt zwischen der afrikanischen und der Hip-Hop-Kultur und ob es möglich ist, beides zusammen zu führen. DJ Sistamatic fühlt sich durch eine verzerrte Darstellung ihrer Person durch die Medien behindert. Sie erzählt von ihrem Widerstand gegen männerbestimmte Frauenbilder und wie sie versucht, sich selbst einen Namen zu machen. Die weltweit bekannte Graffitikünstlerin Smirk berichtet von den anfänglichen Bedenken ihrer Familie gegenüber ihrer Kunst und sucht einen Lebensentwurf, in dem Hip Hop und Mutterschaft sich nicht ausschließen.
Tansania 2006 , 54min.
Directors: Raymond Verhoef & Bram Vergeer Sprache: Englisch
Die Insel Zanzibar besitzt im Gegensatz zum Festland Tansanias eine eigene musikalische Tradition: die Taarabmusik. Aber auch hier ist Hip Hop in den letzten Jahren zum beliebtesten Musikstil avanciert. Der Film zeigt, wie sich Zenji Flava von Bongo Flava unterscheidet und stellt die Protagonisten der Szene, ihre Probleme aber auch ihre Ideen für die Zukunft vor.
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22.00 Uhr , im Raum der Kulturen, Engertstr. 23, Leipzig - Plagwitz
Bongo Flava - Hip Hop Kultur in Tansania
Tansania/Deutschland 2004 , 72min.
Directors: Gabriel Hacke & Anna Roch
Sprache: lokale Sprachen / Deutsche Untertitel
Die Begeisterung der Jugend Tansanias für ihr Bild vom afroamerikanischen Hip Hop ist der Ausgangspunkt für das Phänomen Bongo Flava. Unter den Bedingungen der tansanischen Städte entfaltete sich daraus ein eigenes Wirkungsspektrum. Bongo Flava wird als eigenkulturell kommuniziert und gewertschätzt, vermarktet und natürlich gerappt. Aus der Perspektive sehr unterschiedlicher Künstler werden Einblicke in einen Komplex möglich, der einen Aspekt "kultureller Globalisierung" und "Lokalisierung" darstellt: was passiert mit dem sich international verbreitenden Hip Hop an einem Ort wie Tansania?
Kenia/Uganda 2006 , 20min.
Directors: Raymond Verhoef & Bram Vergeer Sprache: Englisch
New Voices wirft einen kurzen Blick auf die Hip Hop Szene in Kenia und Uganda. Es geht um die Rolle des Geschlechts im Hip Hop und wie Hip Hop Menschen erreicht, die normalerweise schwer zu erreichen sind. Der Film wird u.a. in Schulen in Ostafrika im Unterricht eingesetzt.
Freitag, 13. Juni 2008
20.00 Uhr, im Raum der Kulturen, Engertstr. 23, Leipzig - Plagwitz
Die Rapper Senegals
Senegal 2005 , 86min.
Regie: Hans-Jörg Heinrich
Sprache: Französisch / Deutsche Untertitel
Die Rapper Senegals sind die Stimme ihrer Generation. Sie sehen sich als Sprachrohr der jungen Leute. In ihren Liedern kommentieren sie die täglichen Probleme des Landes, klagen die Politiker an, wettern gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Sie singen über Prostitution, hohe Arbeitslosigkeit und die Armut im Lande und fordern bessere Chancen für die Zukunft. Sie klagen die Verantwortlichen der Kriege und die Ignoranz der westlichen Welt gegenüber den Problemen Afrikas an und fordern sie zum Handeln auf. In Interviews, Proben, Konzertmitschnitten und auf den Straßen vermittelt der Film die konsequente Einstellung der Rapper in ihrer engagierten Haltung zu Missständen in ihrem Land, die sich damit vom amerikanischen Gangsterrap distanzieren. Neben den populären Gruppen DaaraJ, Alif, BMG 44, Pee Froiss und Positive Black Soul treten beim internationalen Rapfestival in Dakar auch einige von etwa 3.000 unbekannten Gruppen auf. In einer mitreißenden Show bringen sie das Centre Culturel Francais zum Kochen.
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22.00 Uhr , im Raum der Kulturen, Engertstr. 23, Leipzig - Plagwitz
African Underground: Democracy in Dakar [Trailer]
Senegal 2007, 30min.
Directors: Magee Mcllvaine, Chris Moore & Ben Herson
Sprache: Französisch, Wolof / Englische Untertitel
African Underground: Democracy in Dakar ist eine Dokumentation über Hip Hop, Jugend und Politik in Dakar, Senegal. Der Film folgt Rappern, DJ´s, Journalisten und Menschen auf der Strasse kurz vor und nach den umstrittenen Präsidentenwahlen im Senegal 2007. Ursprünglich als siebenteilige Mini-Doku gedreht und via Internet veröffentlicht - überbrückt die Dokumentation die Kluft zwischen Hip Hop Aktivismus, Videojournalismus und Dokumentarfilm und untersucht so den Einfluss der Jugend und der Musik auf den politischen Prozess.
Senegal, Mali, Burkina Faso, Togo, Benin, Kamerun 2008 , 58min.
Directors: Stay Calm Productions
Sprache: Französisch, Lokale Sprachen / Englische Untertitel
Jedes Jahr treffen sich in Ouagadougou, in Burkina Faso, die besten afrikanischen Rapper zum Waga Hip-Hop-Festival. Ob Voodoo-Rapper aus Benin, Hardcore-Rapper aus Mali, Strassenrapper aus Kamerun oder Rapperinnen aus dem Senegal, sie alle sprechen von der Realität der großen Städte in Afrika. Mittels kurzer Interviews und Konzertmitschnitten vermittelt Fangafrika die ganze Vielfalt der Szene. Durch den Film führt der aus dem Kongo stammende Sänger Apkass, der seine ganz eigene poetische Sicht auf den afrikanischen Rap vermittelt.
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Der Eintritt zu den Kinovorstellungen kostet 4,00 bzw. 3,50 ermäßigt.
Vorverkauf und Reservierungen sind nicht möglich.
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